bet-at-home Deutschland legal – Lizenz vorhanden

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 30.10.2018

Immer wieder stellt sich die Frage, ob bet-at-home in Deutschland legal ist. bet-at-home ist ein Sportwettenanbieter, der bereits im Jahr 1999 gegründet wurde. 2004 folgte der Gang an die Börse und das Unternehmen etablierte nach und nach Niederlassungen in Deutschland, Österreich, Gibraltar und Malta.

Das Unternehmen besitzt durch die maltesische Gesellschaft eine Sportwettenlizenz, die für ganz Europa gilt und damit auch für Deutschland. Dementsprechend ist bet-at-home in Deutschland legal und darf von jedem volljährigen Kunden mit dem Hauptwohnsitz in Deutschland genutzt werden.

Damit deutsche Kunden bei bet-at-home legal wetten durften, wurde allerdings auch eine Lösung für die Mitte 2012 eingeführte Wettsteuer benötigt. Denn der deutsche Staat verlangt eine Wettsteuer in Höhe von 5 Prozent aller Einsätze auf Sportwetten. Diese wurde auch relativ zeitnah auch bei bet-at-home eingeführt und an den Staat weitergegeben.

Das Unternehmen hat sich dafür entschieden, die Wettsteuer direkt beim Einsatz einzubehalten. Dies bedeutet, dass der Einsatz de facto niedriger ist als der Kunde ihn eingegeben hat. Wenn der Kunde beispielsweise einen Einsatz von 200 Euro auf eine Quote von 1,7 setzt, werden davon 5 Prozent (10 Euro) abgezogen. Auf die Wette wird dann also nur ein Einsatz von 190 Euro gesetzt. Gewinnt der Kunde, erhält er als Gewinn 190 Euro x 1,7 = 323 Euro ausgezahlt statt der ursprünglichen Höhe von 340 Euro.

  • bet-at-home als völlig legaler Anbieter von Sportwetten
  • europäische Sportwettenlizenz von der Regierung von Malta
  • Abführung der deutschen Wettsteuer von 5 Prozent auf alle Einsätze

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Das Thema der Legalität von Sportwetten ist in Deutschland heiß diskutiert. Denn wer gerne auf Sport tippt, der wird sich diese Frage sicher schon mindestens einmal gestellt haben. Doch hier gibt es verschiedene Auskünfte und die Frage ist auch nicht einfach zu beantworten. Fakt ist: Sportwetten sind unter den deutschen Tippfreunden sehr beliebt und bislang gab es noch niemanden, der hierfür bestraft wurde. Trotzdem besteht natürlich immer Unsicherheit, ob Internet Sportwetten oder Sportwetten bei bet-at-home überhaupt erlaubt sind. Diesbezüglich ist die Situation in Deutschland sehr verwirrend, denn auch wenn oft von Legalität gesprochen wird, so handelt es sich hierbei streng genommen eigentlich nur um nichts anderes als eine Grauzone. Früher war es so, dass lediglich der staatliche Monopolist Oddset sein Wettangebot mit einer staatlichen Lizenz anbieten durfte. Dies hat sich aber in den letzten Jahren grundlegend geändert.

Daher sind wir der Meinung, dass Sportwetten in Deutschland erlaubt sind. Schließlich gibt es zahlreiche Wettbüros und stationäre Wettshops in Deutschland, die auch legal und nicht verboten sind. Allerdings ist die Situation bei den online Wettanbietern etwas anders gelagert. Denn der Grund für die Legalität der Wetten bei bet-at-home ist, dass die deutsche Regierung im Jahr 2011 den Wettmarkt vollkommen überdacht und einige Änderungen eingeführt hat. Aufgrund des Drucks vom europäischen Gerichtshof wurde beschlossen, sich für einige wenige Wettanbieter zu öffnen. 20 online Buchmacher haben inzwischen auch offiziell eine Glücksspiellizenz erhalten, die an einige Regeln und Bedingungen geknüpft sind. Dazu gehört auch, dass die Wettsteuer in Höhe von 5 % vom Wettumsatz der Kunden an das deutsche Finanzamt abgeführt werden muss. Anhand der Wettsteuer ist zudem zu erkennen, dass Sportwetten in Deutschland erlaubt sein müssen.

Sonderfall Lizenz aus Schleswig-Holstein

Schleswig-Holstein hat einen Alleingang gewagt und bietet eigene Lizenzen an. Diese wurden bereits vor einigen Jahren vergeben, sie sind allerdings nur bis zum Jahr 2018 gültig. Daher steht auch nicht fest, ob die Lizenzen weiter vergeben werden. Zum anderen ist es Fakt, dass die Regierung in dem Bundesland gewechselt hat und daher vermutlich keine weiteren Lizenzen mehr vergeben werden.

Aus den zuvor genannten Gründen hat so gut wie kein Wettanbieter mehr seinen Geschäftssitz in Deutschland. Stattdessen wird auf ein Land in der Europäischen Union zurückgegriffen, wie beispielsweise Gibraltar oder Malta. Doch selbst dann befinden sich die Internetanbieter immer noch in einer unklaren Situation. Schließlich sind die deutschen Behörden sich ebenfalls uneinig, ob nun das Wetten legal ist oder nicht. Somit besteht eine Grauzone, die allerdings aufgrund der fünfprozentige Wettsteuer etwas klarer ist als zuvor.

bet-at-home App

bet-at-home auch mobil verfügbar

Echte Wettanbieter mit Sitz in Deutschland gibt es nicht

Aufgrund der Unsicherheit im Wettmarkt haben viele Buchmacher, die früher einmal ihren Geschäftssitz in Deutschland hatten, diesen ins europäische Nachbarland verlegt. In den Anfangsjahren der Onlinewetten gab es in Deutschland noch einige Sportwettanbieter mit einem dortigen Sitz. Doch aufgrund von steuerlichen Vorteilen und den rechtlichen Gegebenheiten haben diese im Laufe der Jahre ihren Sitz ins europäische Ausland verlegt. Beliebte Unternehmenssitze sind Malta und Gibraltar. Einen Buchmacher mit einem echten deutschen Geschäftssitz gibt es aus den vorgenannten Gründen nicht. Im Gegenteil haben sich einige Buchmacher sogar nach Einführung der Wettsteuer für Kunden mit Wohnsitz in Deutschland vom deutschen Markt zurückgezogen, die allerdings überwiegend wieder zurückgekommen sind und sich wieder für deutsche Kunden geöffnet haben.

Aus den vorgenannten Gründen kann somit die Frage, ob Sportwetten von bet-at-home in Deutschland legal angeboten werden, gar nicht pauschal beantwortet werden. Hier kommt es vermutlich demnächst darauf an, wie der europäische Gerichtshof entscheidet. Denn er hat bereits in mehreren Urteilen entschieden, dass die deutsche Gesetzgebung gegen das Dienstleistungsgesetz und somit der Dienstleistungsfreiheit verstößt. Daher kommt es immer auf den Einzelfall an und alleine der Geschäftssitz eines Buchmachers lässt keinen Rückschluss darauf, ob Sportwetten legal angeboten werden dürfen. Allerdings ist es auch ein erstes Indiz, wenn der Unternehmenssitz in einem EU-Land liegt und wenn von dort auch die Lizenzierung und Regulierung erfolgt. Ausländische Buchmacher sind daher auf keinen Fall von vorneherein unseriös oder bieten ihr Angebot illegal an. Dementsprechend stufen wir auch das Wettangebot von bet-at-home als legal ein.

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Kann die Wettsteuer umgangen werden?

Seit 2012 müssen in Deutschland Steuern auf Sportwetten entrichtet werden. Bei bet-at-home gibt es leider ein eher unvorteilhaftes Modell. Unsere bet-at-home Erfahrungen zeigen, dass die Steuer bereits vom Einsatz abgezogen wird. Das heißt, dass der Kunde in einem jeden Fall die Steuerlast zu tragen hat. Bei vielen Konkurrenten wird das Leid geteilt. Gewinnt der Kunde die Wette, muss er die Steuern zahlen, wird die Wette verloren, springt der Bookie ein. So kommt freilich die Frage auf, ob sich dieser zweifelhafte Umstand beseitigen lassen kann. Wir raten davon ab. Man könnte ein Konto im Ausland eröffnen, wo keine Steuern anfallen würden, allerdings könnte das Probleme mit dem Fiskus geben. Würde bet-at-home das mitbekommen, könnte das Konto außerdem gesperrt werden.

Die Antwort ist ebenso simpel wie kurz: Nein. Eine dezidierte App ist nicht vorhanden. Im Vergleich zur Konkurrenz ist dies ein Nachteil. Android- und iOS-User machen einen großen Anteil des Smartphone- und Tabletmarktes aus. Deshalb bieten auch viele Sportwetten Anbieter eine App-Lösung für diese beiden Plattformen an. Bet-at-home offeriert eine optimierte Webansicht. Prinzipiell reicht diese Lösung aus, um den Kunden für mobiles Wetten zu versorgen. Dennoch hat die Lösung bei diesem Sportwetten Anbieter einige Nachteile. iPhone-User werden durch die vielen Flash Anwendungen benachteiligt. Wer also viel mobile wettet und über Apple-Produkte verfügt, der sollte sich zweimal überlegen, ob dieser Bookie die richtige Wahl ist. Hier ist das legale Wetten am PC oder Laptop klar zu präferieren.

Antworten zu häufig gestellten Fragen

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Mit diesen 6 Optionen die legalen Wettgewinne auszahlen lassen

In der Regel ergeben sich bei den Einzahlungsoptionen bei Buchmachern keine Komplikationen, schließlich sind sie darauf bedacht, dass der Kunde möglichst viel Geld einzahlt. Bei den Auszahlungen treten jedoch häufiger Probleme auf, was unter anderem an versteckten Kosten liegen kann. Bet-at-home Auszahlung Gebühr treten jedoch nicht auf, bis auf die Option WebMoney. Das liegt jedoch nicht am Bookie, sondern am E-Wallet. Der Anbieter erhebt auf jegliche Transaktion eine Gebühr von 0,8 %. Hier sind eher Neteller und Skrill zu empfehlen. Gebühren fallen nämlich keine an, auch die Bearbeitung geht schnell vonstatten. Zu beachten ist die Mindestauszahlungssumme von 10 €.
Ebenfalls zur Verfügung steht die Kreditkarte, wobei die Mindestauszahlungssumme 100 € beträgt. Bei WesternUnion fallen unterschiedliche Gebühren an, je nach Auszahlungssumme. Kunden können aber auch auf die klassische Methode der Banküberweisung zurückgreifen. Unsere bet-at-home Erfahrungen zeigen auf, dass der Buchmacher hier sehr flott agiert, sodass das Geld binnen zwei Tagen in der Regel eingelangt ist.

  • WebMoney erhebt 0,8 % Gebühren
  • unterschiedliche Gebühren bei WesternUnion
  • alle anderen Optionen kostenfrei (allerdings beschränktes Kontingent pro Monat)

Fazit: einige Stärken und wenige Schwächen

Bet-at-home und der bet-at-home Bonus Code sind in Deutschland vollkommen legal. Was weniger Freude bereitet ist die Aufarbeitung der Wettsteuer, die der Kunde in einem jeden Fall zu tragen hat. Viele Konkurrenten haben hier ein kundenfreundlicheres Modell, sodass die Steuer aufgeteilt werden. Bei den Auszahlungsmöglichkeiten kann der Bookie wiederum punkten. Bis auf WebMoney und WesternUnion sind sämtliche Methoden kostenlos und garantieren für eine schnelle Auszahlung. Auch für ausreichend Abwechslung ist gesorgt. Die mobile Lösung sorgt allerdings für Kopfschmerzen, vor allem bei Usern von iPhone und iPad. Sollten diese Schwächen in Zukunft beseitigt werden, ist bet-at-home ein sehr ernstzunehmender Konkurrent für Branchengrößen wie bwin oder Tipico.

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